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Menorca

MENORCA FLÜGE und HOTELS – ERLEBEN SIE DIE VIELFALT MENORCAS
Jeder Reisende, der Menorca besucht, wird das geeignete Urlaubsangebot für sich finden. Getrost kann man Menorca als Geheimtipp auf den Balearen bezeichnen. Die zweitgrößte Insel der Balearen ist ein Ferienparadies, das unvergleichliches Freizeitvergnügen und eine beeindruckende Vielfalt an Erlebnissen bietet. Von entspannten Strandtagen über spannende Outdoor-Aktivitäten bis hin zu kulturellen Entdeckungen ist hier für jeden Geschmack etwas dabei.
Wer sich nicht zwischen einer Reise nach Mallorca oder einem Urlaub auf Menorca entscheiden möchte, kann ohne Bedenken auf das landschaftlich reizvolle Menorca ausweichen. Die zugleich östlichste und nördlichste Insel der Balearen bietet die beste Kombination aus sonnigem Strandurlaub, lebendigem Partyspaß und Naturerkundungen. Denn ob Wandern, Mountainbiken, Reiten oder Tauchen, Segeln und Surfen – es gibt viele Freizeitaktivitäten, mit denen man die Schönheit der Insel Menorca erkunden kann. Ohne Zweifel kann Menorca dabei mit den bekannteren Inseln Ibiza und Mallorca problemlos mithalten.
Die Insel besticht durch ihre einzigartige Mischung aus unberührter Natur, historischen Stätten und charmanten Ortschaften. Neben den bekannten Orten wie der Inselhauptstadt Maó und der historischen Stadt Ciutadella gibt es zahlreiche kleine Dörfer wie Forónells, Biniaraix und Fornells, die mit ihrem authentischen Flair begeistern und spannende Einblicke in das traditionelle Inselleben bieten.
MENORCA FAMILIENURLAUB an NATURSTRÄNDEN
Besonders Familien schätzen das Mittelmeer-Flair auf Menorca, das von Touristen bisher noch nicht überbevölkert wird. Atemberaubende und malerische Küstenlandschaften sowie traumhafte Buchten laden zum Genuss der Strände Menorcas ein. Die schönsten Strände findet man im Süden der Insel, wo sich etwa in Binibeca, Playa Bosc und Son Bou zahlreiche Hotels mit fantastischer Urlaubsatmosphäre befinden. Diese Strände sind bekannt für ihr seichtes, kristallklares Wasser und feinen Sand, ideal für Kinder und ruhige Badeerlebnisse.
Aber auch die stürmische Nordküste Menorcas weiß mit idyllischen Strandschönheiten wie der Playa de Fornells, Cala Pregonda und Cala Tirant zu begeistern. Diese Buchten sind oft von beeindruckenden Felsformationen umgeben und bieten perfekte Bedingungen zum Schnorcheln und Tauchen. Die Nordküste ist zudem ein Paradies für Wassersportler, die auf der Suche nach Wind und Wellen sind.
Für Naturliebhaber gibt es zudem zahlreiche geschützte Naturschutzgebiete wie die Albufera des Grau, ein Feuchtgebiet mit einer vielfältigen Vogelwelt, und den Cami de Cavalls, einen historischen Küstenwanderweg, der die gesamte Insel einmal umrundet und dabei spektakuläre Ausblicke auf das Meer und die Landschaft bietet.
LAST MINUTE MENORCA – MENORCAS SEHENSWÜRDIGKEITEN
Die heutige Inselhauptstadt Maó ist ebenfalls im Süden gelegen, wo besonders junge Leute gern ihre Ferien verbringen, um dem Party-Leben Menorcas ganz nahe zu sein. Da sich der Flughafen Menorcas nur etwa zehn Kilometer südöstlich der Stadt befindet, lohnt sich ein Abstecher nach Maó besonders. Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten sind zur Genüge vorhanden und auch die charmante Altstadt lädt zu einem gemütlichen Stadtbummel ein. Unbedingt sollte man den Hafen der Stadt Maó besuchen, der nach Sydney der größte Naturhafen der Welt ist und mit seinen historischen Festungsanlagen und zahlreichen Cafés und Restaurants begeistert.
Die nordwestlich gelegene Ciutadella war bis zum 18. Jahrhundert die Inselhauptstadt. Wer sich für die vielfältige Geschichte der Insel interessiert, ist hier genau richtig und wird vom mittelalterlichen Flair der Altstadt mit ihren engen Gassen, den gotischen Kirchen wie der Catedral de Menorca und den ehemaligen Palästen begeistert sein. Ciutadella bietet außerdem eine lebendige Kulturszene mit Museen, Theatern und regelmäßig stattfindenden Festen.
Weitere sehenswerte Orte sind Fornells, ein malerisches Fischerdorf im Norden mit einem der besten Meeresrestaurants der Insel, sowie Es Mercadal, das als Tor zum Monte Toro gilt und mit seinem wöchentlichen Markt zur Erkundung des lokalen Lebens einlädt.
WANDERN AUF MENORCA – MENORCAS REGIONEN
Allgemein wird Menorca in zwei Regionen aufgeteilt. Im bergigen Norden befindet sich die sogenannte Tramuntana, die geprägt ist von schroffen Klippen, unberührter Natur und zahlreichen kleinen Buchten. Hier findet man auch den bekannten Cami de Cavalls, der zu den schönsten Wanderwegen Spaniens zählt und Wanderern einzigartige Panoramaausblicke auf das Meer bietet.
Im Süden schließt sich an diese Region das Hügelland Migjorn an, das mit sanften Hügeln, weiten Stränden und landwirtschaftlich genutzten Flächen eine ganz andere Landschaft zeigt. Die Region ist ideal für entspannte Spaziergänge und Radtouren durch Olivenhaine und kleine Dörfer.
Menorca bleibt dabei auf einer Fläche von rund 700 Quadratkilometern fast ausschließlich an den Küsten besiedelt. Im Landesinneren ist die Natur die treibende Kraft, die in ihrer Ursprünglichkeit mit großem Naturschutzbewusstsein erhalten wird. Inmitten der Insel befindet sich auch die höchste Erhebung Menorcas, der Monte Toro. Der nur 357 Meter hohe Hügel ermöglicht Besuchern jedoch einen fantastischen Blick auf ganz Menorca, das von flachen Landschaftszügen geprägt ist.
Für Wanderausflüge auf Menorca bieten sich zahlreiche beschauliche Fincas, Ferienvillas und Ferienwohnungen an, die ideal als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Natur und zur Erkundung der kulturellen Highlights der Insel dienen. Ob bei einem Tagesausflug zu den prähistorischen Siedlungen wie Torre d’en Galmés oder einer Bootstour entlang der Küste – Menorca begeistert mit einer perfekten Mischung aus Erholung und Abenteuer.
Balearen mal ganz anders als klassischen Mallorca- oder Ibiza-Urlaub? Dann auf nach Menorca, wo Ruhe, Natur und Vielfalt aufeinander treffen und unvergessliche Urlaubsmomente versprechen.
Klima & Wetter
Temperaturen auf Menorca
Als optimale Reisezeit empfehlen sich vor allem die Frühlings- und späten Sommermonate, wenn das Wetter angenehm mild und die Natur in voller Blüte steht. Besonders im Mai, Juni und September laden die Temperaturen zwischen 20 und 28 Grad Celsius zu vielfältigen Outdoor-Aktivitäten ein, ohne dass es zu heiß wird.
Wer einen günstigen Flug im Juli erwischt, braucht sich aber dank des frischen Sommerwindes um die heißesten Tage im Jahr bei Temperaturen bis zu 40 Grad Celsius ebenso wenig Sorgen zu machen. Selbst in den heißesten Monaten Juli und August klettert das Thermometer oft über 30 Grad, doch die stets kühlende Nordbrise sorgt für angenehme Abkühlung und macht die Hitze gut erträglich.
Das milde Mittelmeerklima Menorcas kommt vor allem Urlaubern zugute, die sich auch an besonders heißen Sommertagen über eine frische, sanfte Meeresbrise freuen. Im Frühling kann man bei durchschnittlich 20 Grad Celsius einen schönen Urlaub inmitten des Naturparadieses verbringen. Bis in den Oktober hinein bleibt es nach einem schönen Sommerhoch bei milden Temperaturen um die 23 Grad Celsius. Der Winter auf Menorca ist gewöhnlich mild und feucht, wobei Temperaturen um die 15 Grad Celsius zu verzeichnen sind.
Surfen und Segeln auf Menorca
Die teils kräftigen Winde haben vor allem im Norden der Insel die Küste geprägt, wodurch sich der raue Bereich um Fornells als beliebter Surfspot auf Menorca etablieren konnte. Durch die flache Landschaft auf Menorca wird der Wind begünstigt und begeistert vor allem auch Segler und Surfer, die ihren Lieblingssport an den Küsten der Insel hervorragend ausüben können.
Im Winter spielen die Winde, die über die landschaftlich schroff und karg wirkende Tramuntana fegen, eine große Rolle. Die flachen Ebenen des Nordens sorgen für Windgeschwindigkeiten von bis zu 130 Kilometer pro Stunde. Daher kennt man Menorca auch als die Insel des Windes.
Essen und Trinken
Menorquinische Küche
Fans der mediterranen Küche werden besondere Freude am Entdecken des kulinarischen Menorca haben. Hier findet jeder Gaumen, von herzhaft deftig bis zuckersüß, das passende Menü und kann sich auf eine vielfältige Palette an traditionellen Gerichten freuen.
Gefüllte Gemüse aller Art gesellen sich zu den gesunden herzhaften Leckereien. Besonders beliebt ist die Gemüsesuppe Oliaigua, deren Hauptzutat frische Tomaten sind und die mit Knoblauch, Paprika und Brot serviert wird. Gebraten wird vor allem Rind- und Lammfleisch, das dann mit leckeren Beilagen wie Kartoffeln und regionalem Gemüse serviert wird. Probieren sollte man auch lomo (Schweinslende) sowie Knoblauch- oder Zwiebelkaninchen, beides Spezialitäten der Insel.
Wer die frischen Meeresköstlichkeiten probieren möchte, kann in den Hafenrestaurants für Langusten- oder Fischsuppe bester Qualität genießen. Auch gegrillter Fisch und Meeresfrüchte sind auf Menorca ein absolutes Muss und spiegeln die besondere Verbundenheit zur See wider.
Als Nachtisch gibt es die menorquinischen carquinyols (Plätzchen mit Zitrone und Zimt) oder Mandelmakronen – und fertig ist das Menü! Diese süßen Leckereien sind ideal zum Kaffee oder als kleiner Snack zwischendurch.
Menorca ist auch bekannt für die Gin-Produktion. Als Nationalgetränk der Insel gilt Pomada, eine erfrischende Mischung aus Gin und Zitronenlimonade. Wie der Schnaps hergestellt wird, erfährt man bei einer Führung in der in Maó am Hafen angesiedelten Destillerie, die sowohl für Besucher als auch Gin-Liebhaber ein spannendes Erlebnis bietet.
Pommes mit Mayo bitte? Die legendäre Salsa Mahónesa wurde auf Menorca geboren und ist die Wurzel der Mayonnaise, die heute in allen Verkaufsregalen steht. Ob allein Menorca sich mit der Erfindung der Mayonnaise rühmen kann, ist nie vollkommen nachgewiesen worden. Ein starker Zusammenhang ist jedoch ersichtlich. Hinter dem spanischen Wort Mahónesa verbirgt sich die Hauptstadt Menorcas, die im Katalanischen Mahón heißt (spanisch: Maó).
Land und Leute
Menorcas Kultur und Inselleben
Die Menorquiner freuen sich über ihre vielen Gäste. Das meiste Einkommen wird im Dienstleistungssektor sowie in Landwirtschaft und Industrie erwirtschaftet. Der Tourismus ist dabei das neu gewonnene Zugpferd. Herzlich und zuvorkommend bewirten die Menorquiner ihre Besucher und sind sehr stolz darauf, ihre Kultur und ihr Alltagsleben an Interessierte weiterzugeben.
Besonders stolz ist man auf die schwarzen Menorca-Hengste, die in all ihrer Pracht bei traditionellen Reiterspielen vorgeführt werden. Diese Pferde sind ein Symbol der Insel und leben zum großen Teil noch in freier Wildbahn. Gefeiert werden vor allem die sogenannten Patronatsfeste. Die Mehrheit der Inselbevölkerung ist katholisch und begeht eine Vielzahl christlicher Feste, die oftmals mit einer Prozession einhergehen. Hier werden Heilige bei feierlichen Umzügen durch die Straßen verehrt. Den Ausklang der Patronatsfeste bilden meist bunte Feierlichkeiten mit Musik, Tanz und kulinarischen Köstlichkeiten.
Ein besonderer Höhepunkt ist sicherlich das Haselnuss-Werfen des Patronatsfestes von Ciutadella. Unzählige Haselnüsse werden bei lustigen Straßenschlachten unter vermehrt jungen Leuten geworfen. Abgesehen von dieser „wilden“ Festivität ist Menorca insgesamt ein ruhiges und naturbelassenes Fleckchen Erde. Die Menorquiner schätzen diese Atmosphäre und gehören zu den weniger impulsiven Spaniern. Die meisten Inselbewohner kommen aus traditionell landwirtschaftlichem Kontext im Landesinneren, wo Rinderzucht und Milchwirtschaft einen großen Teil des Erwerbs ausmachen.
Man kennt die Menorquiner im Allgemeinen als bedächtige und ruhige Menschen. Wer einmal eine traditionelle kleine Bar in seinem Urlaubsort besucht, wird keine Mühe haben, mit den offenherzigen Menorquinern ins Gespräch zu kommen und noch so einiges mehr über die Insel, ihre Geschichte und Traditionen zu erfahren.
